Kiho Kang aus Bad Ems wird in diesem Jahr das
Keramikseminar im Meppener Kunstkreis leiten. In Seoul absolvierte er den Bachelor und Master of Fine Arts. Dann folgte ein Studium am Institut für
Künstlerische Keramik und Glas in Koblenz. In Südkorea und Deutschland hat er
bereits viele Preise für seine Keramik erhalten, unter anderem den
Westerwaldpreis 2017.
Folgendes sagt Kiho Kang zu seiner Arbeit:
„Ich arbeite in der Wulsttechnik, da es mir
Gestaltungsvielfalt gewährt, Geduld und langsames, bewusstes Arbeiten erfordert.
Der Beobachter kann auf der Oberfläche meines Werkes die eingedrückten
Fingerspuren sehen, die ich während des Aufbauens hinterlassen habe. Die
eigenartigen Oberflächen verleihen meinen Arbeiten eine haptische Qualität.“
Das Thema in diesem Jahr lautet:
„Aufbautechnik
mit Porzellan“
Die Wulsttechnik ist
die älteste und archaische Technik Gefäße aufzubauen. Über Jahrhunderte wurde
diese Art des Gefäßformens in alle Kulturen kultiviert. Die haptische Qualität
und Leichtigkeit der Gefäße wird für Kursteilnehmer, die gerne von Hand
aufbauen, Inspiration zur Verfeinerung der eigenen Arbeiten sein. Man kann
nicht nur die ursprüngliche Wulsttechnik lernen sondern auch die faszinierende Herstellung in der
asiatischen Tradition verflechten und doch einen modernen Stil erhalten.