15.11.2019 - 19.01.2020
Mitgliederausstellung "ART2019"

Im Rhythmus von zwei Jahren findet im Meppener Kunstkreis an der Koppelschleuse eine Mitgliederausstellung statt, an der sich alle im Kunstkreis angesiedelten Gruppen mit ihren unterschiedlichen Kunstrichtungen beteiligen. In den vergangenen Jahren hat sich diese Ausstellung zu einer gefragten Einrichtung entwickelt. 

Die Ausstellung zeigt die Bandbreite des Kunstverständnisses im Meppener Kunstkreis und seiner Mitglieder. Es ist wieder eine beeindruckende Mischung an Werken aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie, Malerei, Keramik und Grafik zu sehen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, den 15. November  2019 um 19 Uhr im Kunstzentrum der Koppelschleuse, mit der Vorstellung der Arbeiten der Kunstschaffenden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Arbeiten eine hohe künstlerische Gestaltung auszeichnen und die Ausstellung einen großen Anklang von Seiten der Kunstinteressierten gefunden hat.

Die Möglichkeiten, die das Kunstzentrum seinen Mitgliedern bietet, haben sich dank öffentlicher Förderung und der Unterstützung seitens der privaten Wirtschaft, der lokalen Banken und der Sparkasse positiv entwickelt, denn Kunst ist ein wesentlicher Kulturfaktor und bereichert die Gesellschaft unserer Stadt.  

Die Ausstellung kann bis zum 19. Januar 2020 während der Öffnungszeiten (dienstags, donnerstags, samstags von 14:30 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr) im Kunstzentrum An der Koppelschleuse 19, besucht werden.

Die Künstler stehen bei der Ausstellung gerne für Gespräche zur Verfügung.


In der Galerie sind Fotos der Ausstellungseröffnung zu sehen.

 



Loading...

This content requires HTML5 with CSS3 3D Transforms or WebGL.
30.08.2019 - 20.10.2019
"Fernes Leuchten"

Unter diesem Titel präsentiert die Kunstzentrum Koppelschleuse Meppen ab dem 30. August die Ergebnisse eines Projekts von Studierenden am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim, die sich mit fotografischen Projektionen beschäftigt haben.

„Projektion“ in der Fotografie hat verschiedenen Dimensionen und ist ein zentraler Begriff, mit dem über Fotografie nachgedacht werden kann. Projektionen sind einerseits die Lichtstrahlen, die in das Objektiv fallen und damit Grundbedingung für die Herstellung von Fotografien sind. Das Foto wird andererseits zur Projektionsfläche für die Gefühle und Deutungen der Betrachtenden dem Abgebildeten gegenüber. Während der übliche fotografische Prozess in einer bedruckten Oberfläche endet – sei es die Seite einer Zeitschrift, die Werbetafel oder das gedruckte Bild – zeigt sich in der projizierten Fotografie – sei es die Projektion eines Beamers oder eines Diaprojektors auf eine Leinwand – der flüchtige, momenthafte Charakter des fotografischen Augenblicks.

Die Studierenden setzen sich mit den vielschichtigen Dimensionen des Projektionsbegriff auseinander und erarbeiteten unter der Seminarleitung von Francisco Vogel ihre eigenen individuellen Ansätze. Die künstlerischen Ergebnisse werden passend zum Lichterfest in dem Kunstzentrum Koppelschleuse Meppen ab den 30. August präsentiert und reichen von Bildern und Objekten über Projektionen bis hin zu interaktiven Installationen.

Beteiligte Künstler*innen: Maximilian Gallo, Freya Häberlein, Jasmin Keller, Anna Paula Kottmeier, Bárbara Paulin, Sarah Patzak, Frederik Preuschoft, Charlotte Rosengarth.


Gefördert durch die Emsländische Landschaft

28.06.2019 - 17.08.2019
Dorothea Siegert Binder- Papier trifft Pappmachee

Aus Staufen reist Dorothea Siegert Binder an, um ihre frivol fröhlichen Figuren zu präsentieren, die jedem Mittelmaß selbstbewusst zu trotzen scheinen. Mit humorvollem Blick für unbeobachtete Posen,  kreiert die Künstlerin, als zwölftes Kind einer Thüringer Lehrerfamilie entsprungen, ihre erfrischend unperfekte Welt voller bemerkenswerter Persönlichkeiten mit rosigen Wangen, schräg, aus dem Rahmen fallend, bisweilen schrullig, doch nie verdrießlich, sondern immer rundherum positiv gestimmt, als wollten sie sagen: „So bin ich eben!“

Diese Kunst für jedermann ist alltagstauglich doch nicht alltäglich. Die Variationsfreude in Haltung, Klamotte und Minenspiel der Figuren entfacht eine Dynamik, die Lebensfreude pur ausstrahlt und Genuss verspricht.


Gefördert durch die Johann-Alexander-Wisniewsky Stiftung und die Stadt Meppen.

Fotos Ausstellungseröffnung
28.04.2019 - 09.06.2019
Jahresausstellung der Kunstschule: Anders sehen

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbarPaul Klee. Wie man Dinge sieht, ist eine Frage der Perspektive. In ihrem Programm „Anders sehen“ haben die Dozentinnen der Kunstschule versuch, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern andere Sichtweisen einzunehmen und dadurch Dinge neu zu entdecken. Wir können durch das Sehen die Dinge befragen nach ihrem Zweck oder ihren ästhetischen Qualitäten. Auch, ob der Blick flüchtig ist oder wir das Sehen verlangsamen kann die Wahrnehmung ändern.

Im Sinne der ästhetischen Bildung haben wir in den Kursen mit allen Sinnen unsere Umwelt erfahren. Dabei steht nicht das künstlerische Produkt, sondern der Weg dahin im Mittelpunkt des Lernens und Erlebens. Und schließlich sind auch Freude und Spaß am Gestalten nicht zu kurz gekommen.

 

Auch über das Projekt „Anders sehen“ hinaus enthält das Programmheft zahlreiche interessante Angebote wie Ferienwerkstätten, Geburtstagsaktionen, das Kunstschulfrühstück oder das offene Atelier. Dabei richten sich die Angebote nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern zunehmend auch an Erwachsene und in Kooperation mit dem St.-Vitus-Werk auch an Menschen mit Behinderung.

 

Gefördert durch die Stadt Meppen, den Landkreis Emsland und die Emsländische Landschaft.

08.02.2019 - 07.04.2019
"Ausweitung der Komfortzone" von Sarah Zagefka

Die Künstlerin Sarah Zagefka (geboren 1977 in Münster, wohnhaft in München) studierte ab 2009 an der Akademie der Bildenden Künste in München und beendete das Studium als Meisterschülerin von Karin Kneffel. In ihren teils recht kleinformatigen Werken eröffnet sie ein Universum aus Zimmern, Ateliersituationen, Schaufenstern … Ansichten mit fotorealistisch detailgetreuem Mobiliar und Alltagsgegenständen verleiten zu abwechslungsvollen Augenreisen. Der Betrachter kann versinken in diese Situationen, denen eines gemein ist: sie sind menschenleer. Aber sie erzählen von den Bewohnern, die hier leben. Alles wirkt wie eben erst verlassen. Man könnte erwarten, dass die Person im nächsten Augenblick zurückkehren werde. Neben den Zimmer-Blicken gibt es Außen-Blicke, magisch beleuchtete nächtliche Szenen in Straßen, Einkaufspassagen, Campingplätzen, lebensecht und vertraut, aber auch geheimnisvoll, immer mit der Aufforderung, sich über die Persönlichkeit, den Charakter der abwesenden Bewohner eigene Gedanken zu machen. Die Ölgemälde entstehen in einem langen Prozess unter intensivem Zeitaufwand. Mit einem Hauch von Nostalgie malt Sarah Zagefka Bilder, die auch bei wiederholtem Betrachten immer noch Neues entdecken lassen.

Pressestimmen


08.02.2019
"Ausweitung der Komfortzone"
von Sarah Zagefka
Die Künstlerin Sarah Zagefka (geboren 1977 in Münster, wohnhaft in München) studierte ab 2009 an der Akademie der Bildenden Künste in München und beendete das Studium als Meisterschülerin von Karin Kneffel. In ihren teils recht kleinformatigen Werken eröffnet sie ein Universum aus Zimmern, Ateliersituationen, Schaufenstern … Ansichten mit fotorealistisch detailgetreuem Mobiliar und Alltagsgegenständen verleiten zu abwechslungsvollen Augenreisen. Der Betrachter kann versinken in diese Situationen, denen eines gemein ist: sie sind menschenleer. Aber sie erzählen von den Bewohnern, die hier leben. Alles wirkt wie eben erst verlassen. Man könnte erwarten, dass die Person im nächsten Augenblick zurückkehren werde. Neben den Zimmer-Blicken gibt es Außen-Blicke, magisch beleuchtete nächtliche Szenen in Straßen, Einkaufspassagen, Campingplätzen, lebensecht und vertraut, aber auch geheimnisvoll, immer mit der Aufforderung, sich über die Persönlichkeit, den Charakter der abwesenden Bewohner eigene Gedanken zu machen. Die Ölgemälde entstehen in einem langen Prozess unter intensivem Zeitaufwand. Mit einem Hauch von Nostalgie malt Sarah Zagefka Bilder, die auch bei wiederholtem Betrachten immer noch Neues entdecken lassen.