Newsletter Oktober 2020

Informationsschreiben an die Mitglieder des Meppener Kunstkreises - Oktober 2020


Liebe Mitglieder,

wie in unserer Mitgliederversammlung vom 07.10.20 angekündigt, erhalten nun noch einmal alle, die nicht dabei sein konnten, mit diesem Newsletter zwei wichtige, den Kunstkreis betreffende Neuerungen.

1.
Wir haben einen neuen Vorstand gewählt.
Für unseren bisherigen Schatzmeister Thomas Lake (Jurist), den wir in der Versammlung verabschiedet haben, rückt an seine Stelle nun Prof. Dr. Bernhard Weiner (ebenfalls Jurist). Für unsere langjährige Schriftführerin Sonja Kaßburg, die weiterhin im Vorstand als Beisitzerin fungiert, konnten wir Saskia Lorenz (Kunsthistorikerin und Künstlerin) gewinnen. Weiterhin gehören dem Vorstand als Beisitzerin Melanie Kuipers, als stellvertretende Vorsitzende die Architektin Julia Wübben und als Vorsitzende Ulla Kleinlosen an.
Die Wahl aller o.g. Vorstandsmitglieder erfolgte einstimmig.

2.
Schon gar nicht mehr erwartet, nun liegt aber endlich der Förderbescheid vom Bund zur Renovierung unseres von der Stadt für den MKK zur Verfügung gestellten Gebäudes vor.
Ich füge das gestern von der Stadt (Herr Keller musste seine Teilnahme leider aus Coronasicherheitsmaßnahmen absagen) erhaltene Schreiben einfach mal bei.

„Hier nur noch einmal unser Fahrplan:

Ein Förderbescheid über 150.000, - € liegt uns vor. Vom Bund wurden rd. 350.000 € als förderfähig angesehen. Hierin sind die denkmalschutzrechtliche Sanierung der Decken, Böden und Wände sowie
Dachüberstände enthalten. Für den Haushalt 2021 habe ich insgesamt für die Sanierung 500.000, - € angemeldet. Der Rat wird in seiner Dezembersitzung den Haushalt, hoffentlich mit der Gesamtsumme, verabschieden, so dass wir nach der Genehmigung durch den Landkreis voraussichtlich Anfang Februar die ersten Aufträge auslösen können. Der erste Auftrag wird die restoratorische Gesamtuntersuchung sein, die Grundlage für die weiteren Sanierungen sein wird.
Neben der denkmalschutzrechlichen Sanierung wird auch die Heizungsanlage und die elektrische Anlage des Gebäudes mit saniert.
Die Arbeiten können nur durchgeführt werden, wenn das gesamte Gebäude geräumt ist. Aus dem Grunde müsste auch das Büro in das benachbarte Gebäude verlegt werden. Hierfür bietet sich unseres Erachtens nach nur die heute als Atelier genutzte Wohnung im 1. OG an. Aus dem Grunde ist auch diese komplett zu räumen.“

Das bedeutet für alle aktiven Mitglieder und diejenigen, die noch persönliche Sachen im Kunstkreis stehen haben, dass sie diese bis Ende November 2020 aus dem Gebäude zu räumen haben. Also alles, was euch lieb und teuer ist, nehmt es bitte mit nach Hause.

Bitte kommuniziert das in den jeweiligen Arbeitsgruppen, denn nicht alle lesen ihre E-Mails oder haben keine entsprechende E-Mailadresse.

Wir werden in Kürze mitteilen, wie und wo sich die Arbeitsgruppen in 2021 weiter treffen können. (voraussichtlich in den beiden Remiseräumen der Kunstschule). Damit die Arbeitsgruppen, insbes. die Keramiker ihre zu trocknenden Werke lagern können, ist es unerlässlich, dass die Bildhauerremise entrümpelt wird um dort Stellflächen für entsprechende Regale zu schaffen.


Ab Anfang Dezember 2020 beginnt dann das weitere große Aufräumen. Es wird dann sortiert werden müssen, was aufgehoben und eingelagert werden muss. Der Rest landet dann im Container. Ich bitte deshalb die Arbeitsgruppen, sich an dieser Aufräumaktion zu beteiligen. Am besten immer an dem Tag, an dem Sie sich treffen.


Wenn ihr Ideen habt, wie es nach der Renovierung besser im Kunstkreis ablaufen kann, lasst uns eure Vorschläge bitte schriftlich zukommen. Die Stadt ist zwar Bauherr und wir unterliegen strengen Denkmalschutzlinien aber eure Optimierungswünsche und -anregungen wollen wir gern mit in die Baubesprechungen mit einfließen lassen.


Die letzte Ausstellung in unseren Ausstellungsräumen unten endet am 7. März 2021. Nichtsdestotrotz müssen vorher alle Räume leer sein.


Die Stadt hat uns zugesagt, dass uns dann der Baubetriebshof behilflich sein wird, die einzulagernden Sachen zu transportieren (wohin, wissen wir auch noch nicht) und den Rest in Container zu verfrachten.

Bleibt alle gesund und es grüßt euch herzlich,

Ulla Kleinlosen
(1.Vorsitzende)

Ausstellung von Claudia Lingen online als 360° Ausstellung

Die aktuelle Ausstellung des Meppener Kunstkreises „Das Fließen der Farbe“ mit Arbeiten auf Seide von Claudia Lingen ist ab sofort online zugänglich. Mit Unterstützung der Werbeagentur Menke wurden 360°-Aufnahmen von der Ausstellung erstellt und auf die Internetseite des Kunstkreises gestellt. Dort kann man nun einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung erleben. Das Kunstzentrum musste wegen der Ausbreitung des Corona-Virus bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Die bei Bad Kreuznach lebende Künstlerin Claudia Lingen zeigt in ihren Arbeiten einen besonderen Umgang mit dem Material Seide.
Sie hat eine ungewöhnliche Kunstform, eine eigene Malereitechnik entwickelt. Kontrolliert werden die Malabläufe durch wiederholte Farbfixierung, so dass sich ein Werk stets aus mehreren Schichten zusammensetzt. Diese Überlagerung von Motiven bedeutet nicht nur Vielschichtigkeit, sondern es entsteht auch eine außergewöhnliche Transparenz und Leichtigkeit. Beide Eigenschaften werden durch die Präsentation des freien Schwebens der Arbeiten zusätzlich verstärkt.

Neujahrsempfang 2020

„Hier erleben wir ein aktives Kulturleben“

Neujahrsempfang

 

(jg) Bei 3°C und Sonne versammelten sich zahlreiche Mitglieder und Freunde des Kunstkreises Meppen unter freiem Himmel an der Koppelschleuse – auch Gäste aus der Politik besuchten den diesjährigen Neujahrsempfang in stimmungsvoller Atmosphäre. In ihrer Ansprache begrüßte Ulla Kleinlosen, 1. Vorsitzende des Kunstkreises, alle Gäste und startete mit einem Rückblick auf die Ausstellungen des vergangenen Jahres und betonte dabei vor allem, dass es einen tollen Austausch mit dem AKE Emmen und mit Künstlern aus der Städtepartnerschaft Ostrolenka (PL) gab. Veranstaltungen wie beispielsweise der Emsländische Töpfermarkt, das Lichterfest an der Koppelschleuse oder Keramik- Workshops bleiben laut Ulla Kleinlosen ein „Dauerbrenner“. Die Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein buntes Programm an der Meppener Koppelschleuse freuen: Handlettering, Modellieren nach Modell, die Kunst des Mosaiklegens oder auch die Osterferienwerkstatt der Kunstschule lädt neben zahlreichen anderen Workshops alle Interessierten ins kreative erste Halbjahr ein. Nach der Mitgliederausstellung, die bis zum Neujahrsempfang zu besichtigen war, folgt nun die Ausstellung „Das Fließen der Farbe“ von Claudia Lingen vom 7. Februar bis zum 14. April. Hier wird das Material Seide in Kombination mit einer eigens von der Künstlerin entwickelten Malereitechnik gezeigt.

 

„Die Konzerte und Lesungen im Café Koppelschleuse haben sich hier sehr gut etabliert“, sagt Burkhard Sievers, Leiter des Kulturnetzwerkes Koppelschleuse Meppen. Auch in den kommenden Wochen bietet das Café Koppelschleuse Musikern wie Udo Kloppke (4. März), Sarah McQuaid (25. März), Miriam Green (20. Mai) oder Gassmann & Wingold (3. Juni) eine Bühne. „Hier erleben wir ein aktives Kulturleben“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf und zitiert Karl Valentin: „Kunst ist schön – macht aber viel Arbeit“. Motivierend sprach sich auch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein aus: „Der Kunstkreis und das Kulturnetzwerk Koppelschleuse ist ein großer Baustein in unserer Region. Diese weiche Standortfläche ist für uns wichtig!“ In diesem Jahr wird der Neubau des Stadtmuseums mit dem Archäologiemuseum eröffnet. So bietet nach der langen Bauphase die „Meppener Koppelschleuse“ einen Ort für Begegnung und Austausch, Kreativität, Natur, Kunst, Geschichte und Kultur.

Quelle: "Der Meppener", Ausgabe: Februar 2020


Pressestimmen 
Fotos: Janet Große 
Fotos: Meppener Kunstkreis