Raku-Keramik

Unsere Arbeitsgruppe beschäftgt sich ausschiesslich mit der alten japanischen Brenntechnik ­ Raku. Das Brennen kann nur im Freien stattfinden, da der Ofen mit offener Flamme (Gas) beheizt wird. In ungefähr einer Stunde wird bis auf über 1000 Grad hochgeheizt. Die rotglühenden Keramiken werden mit einer langen Zange aus dem Ofen genommen und in einen Reduktions-Nachbrand aus Sägemehl oder ähnlich brennbaren Materialien gelegt. Durch den enormen Temperaturschock entstehen in der Glasurschicht Risse. Der typische Craquelé-Effekt.
Nach anfänglichen Misserfolgen hat sich die Gruppe ein umfangreiches Wissen und Können angeeignet. Heute gelingen strenge, klar gegliederte bis spielerisch wirkende Formen, glatte, glänzende aber auch raue, matte und strukturierte Oberflächen.
Seit 1993 werden jährlich Keramikworkshops durchgeführt. Hochkarätige Keramiker vermitteln raffinierte Arbeitsweisen und neuartige keramische Techniken.
Alle Gruppenmitglieder, die als Autodidakten ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe begonnen haben, gestalten Gruppen- oder Einzelausstellungen und beteiligen sich an Wettbewerben im In- und Ausland.
Momentanhehören der Gruppe 15 Mitglieder an in 2 Arbeiskreisen: eine kleine und eine größere. Im Wechsel treffen sich die Mitglieder der Arbeitskreise 14-tägig jeden Mittwoch um 19 Uhr in der Remise des Kunstkreises.
Der Kunstkreis stellt den Arbeitsgrppen gegen Erstattung der variablen Kosten 2 Raku-Brennöfen zur Verfügung. Nachstendes Video zeigt das Arbeiten mit der Raku-Technik.
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