Stein Bildhauer

Die Bildhauergruppe ist eine der eifrigsten und eine der ältesten Arbeitsgruppen des Meppener Kunstkreises. Gegründet wurde sie vor rund 25 Jahren als Kleinskulpturengruppe; als dann 1991 das erste Bildhauerseminar mit Jochen Schimmelpennig stattfand, damals noch an der Herrenmühle; wagte sich eine Gruppe eifriger Bildhauer auch an größere Objekte.
Inzwischen ist die Arbeitsgruppe - sicherlich kräftig unterstützt durch die sommerlichen Bildhauerseminare - eine „eingeschworene Gemeinschaft" von 10 bis 15 Frauen und Männern unterschiedlichen Alters, die sich jeden Montag an der Koppelschleuse ab 15.00 Uhr und bis etwa 18.00 Uhr trifft und selbständig arbeitet. Irgendwann wird in einer schöpferischen Pause zusammen Kaffee getrunken. Jeder besitzt sein eigenes Werkzeug, fast alle bearbeiten Sandstein, den man selbst besorgt oder bei kleineren Formaten vom Kunstkreis kaufen kann.

Der Meppener Kunstkreis besitzt eine eigene Bildhauerwerkstatt; gearbeitet wird aber fast ausschließlich in der neuen Remise.

Das Bildhauerseminar, an dem auch Nichtmitglieder teilnehmen sollen, hat eine Reihe bekannter Bildhauer nach Meppen geführt wie u. a. aus Leipzig Juri Platon, aus Vaihingen Markus Rapp, aus Hannover Roman Manevic und aus Wien Dumitru Verdianu.

Die Mitglieder der Bildhauergruppe freuen sich über jeden, der in der Gruppe mitarbeiten will, auch wenn er noch am Anfang steht. Interessenten sollten an einem Montagnachmittag mal vorbeischauen. Ansprechpersonen für die Bildhauergruppe sind Christel Wilms und Torsten Sieber.

Kontakt:  steinbildhauer@meppener-kunstkreis.de

Fotografie

Die Gruppe „Objektiv“ des Meppener Kunstkreises e.V. vereint sechs Fotokünstler:
Beatrix von Gehren, Carsten Borchardt, Heinrich Jansen, Norbert Lührmann, Wilhelm Sanders und Werner Schlangen.
Gefunden hatte sich die Gruppe Objektiv bei einem Wochend-Workshop im Kunstkreis Meppen Ende August 2010 zum Thema: „Künstlerische konzeptuelle Fotografie“

Zielsetzung dieses Kurses war es, durch konzeptuelles Arbeiten eine fotographische Serie zu erstellen und eine eigenständige Position zu einem gestellten Thema zu erarbeiten. Auf das Thema Bahnhofstraße kam die Gruppe „Objektiv“, weil dort durch den angekündigten Bau der „MEP“ die zeitnah größten Veränderungen im Stadtbild Meppens zu erwarten waren. Die Gruppe legt Wert auf die Feststellung, dass keine politischen Absichten verfolgt wurden, sondern die künstlerische Fotografie und das Beschäftigen mit fotografischen Themen im Vordergrund standen. Zum Thema „Quartier Bahnhofstraße 2010 - MEP“ gab es insgesamt 5 verschiedene Ausstellungen.
Gemeinsame Fotoprojekte fand man weiterhin zu den Themen: Industriekultur, Agrarkultur, Moorlandschaften. Ebenso wurde eine Fotoexkursion zur „Gedenkstätte Esterwegen“ realisiert.

Im Sommer 2014 begann man in Zusammenarbeit mit der Emsländischen Landschaft und dem Emsländischen Heimatbund unter der Leitung von Annette Sievers das Thema: „Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland“ zu erarbeiten. Geplant war, Fotomaterial für eine Broschüre zu erstellen. Die Fotogruppe „Objektiv“ begab sich also auf Spurensuche zu jüdischen Friedhöfen und Gedenkorten. Da das entstandene Bildmaterial viel umfangreicher als erwartet ausfiel, wurde eine Fotoausstellung im Stadthaus Mepppen konzipiert, auf der auch die Broschüre offiziell vorgestellt wurde. Die Nachfrage nach den Bildern war bereits bei der Eröffnung so groß, das sich der EHB entschloss, aus dem Bild- und Textmaterial eine dauerhafte Wanderausstellung mit 30 Tafeln zu erstellen. Gezeigt wurde diese Wanderausstellung bisher in Freren (Alte Molkerei), Emslandmuseum Lingen, Rathaus Sögel, Rathaus Geeste, Rathaus Haselünne.

Fotoausstellungen mit allgemeinen Themen der Mitglieder fanden statt im Amtsgericht Lingen, VHS Meppen.

Es finden keine regelmässigen Treffen statt.

Kontakt: Heinrich Jansen, info@jansen-fotografie.de
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Malgruppe Artgerecht

Gegenständlich bis abstrakt...
artgerecht: Bei uns ist der Name Programm, jeder auf seine Art.
So entstehen in zwangloser Atmosphäre "von gegenständlich bis abstrakt", Gemälde und Collagen in Aquarell, Acryl und Mischtechnik.

Seit 2010 treffen wir uns im zweiwöchentlichen Rhythmus, um uns miteinander auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren. Unsere Gruppenausstellungen in den Gebäuden der Volkshochschule Meppen und in Gemeindehaus St. Vitus Meppen gehören zu den bisherigen Highlights in der Historie unserer Gruppe.
Unsere Mitglieder sind ebenfalls regelmässig beim Abend des offenen Ateliers präsent und geben Auskunft über unser Schaffen.
Weitere Infos zu uns gibt es bei: Margret Sahnen-Lake (artgerecht@meppener-kunstkreis.de)

Malgruppe Viersich

eine Gruppe, die auch zusammen etwas erschaffen haben: ein Bühnenbild
Die Gruppe „Viersich“ (Vier, die sich zu einer Gruppe zusammen- geschlossen haben, aber dennoch für sich künstlerisch arbeiten) ist eine geschlossene Malgruppe des Meppener Kunstkreises.

Die vier Mitglieder Marga Behrendt (verstorben 2014), Helgund und Dietmar Hasse und Rüdiger Smorra traten 1994 erstmalig an die Öffentlichkeit mit der Gestaltung des Bühnenbildes für das Ballettstück "Schwanensee", aufgeführt von der Musikschule des Landkreises Emsland. Es folgten weitere Bühnenbilder u. a. für "Peter und der Wolf" und "Der Nussknacker", die in Lingen, Papenburg, Sögel und Meppen zu sehen waren. Die Vier sind/waren nicht nur malerisch tätig, wobei jeder einen eigenen Stil pflegt, sondern auch bildhauerisch - Marga Behrend leitete langjährig die rege Bildhauergruppe im Kunstkreis. Helgund Hasse koordinierte eine Seidenmalgruppe. Dietmar Hasse hat sich viel mit dem Holzschnitt befasst. Sie haben ihre Bilder in verschiedenen Orten im Emsland und in den Niederlanden gemeinsam und allein ausgestellt.

Zu erwähnen ist, dass die Gruppe auch gemeinsam Bilder gestaltet, wobei die unterschiedlichen Malarten und Techniken zusammenfließen. Ein gemeinsam gemaltes Bild der Gruppe hängt im Dienstzimmer des Bürgermeisters in Meppen.

Kontakt: viersich@meppener-kunstkreis.de

Malgruppe Prisma

Die Arbeitsweise von „PRISMA“ zeichnet sich durch freien Umgang mit Farbe auf Leinwand und Papier aus
Die Malgruppe „PRISMA“ trifft sich wöchentlich, und zwar donnerstags von 18:30 bis 21:30, außer in den Schulferien.
"PRISMA“hat derzeit sieben Mitglieder, die konzentriert miteinander arbeiten und sich gegenseitig kritisch unterstützen. Die Arbeitsweise von „PRISMA“ zeichnet sich durch freien Umgang mit Farbe auf Leinwand und Papier aus. Jeder bearbeitet sein selbstgewähltes Motiv und kann - wenn nötig und gewünscht - auf die Unterstützung der übrigen Mitglieder zurückgreifen.
Ein Teil der Mitglieder beschäftigt sich mit Aquarell- und der andere Teil mit Acrylmalerei. Weitere Malweisen sind möglich. Etwa 2 - 3 Mal im Jahr unternimmt die Gruppe eine Tagesfahrt zu einer Ausstellung in der näheren Umgebung, um neue Ideen und Perspektiven für das eigene Malen zu gewinnen. Neue TeilnehmerInnen nehmen wir gerne auf.

Raku Keramik

Nicht die Formgebung in Ton, sondern die Brenntechnik "Raku" ist das Aufgabengebiet dieser Arbeitsgruppe
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich ausschiesslich mit der alten japanischen Brenntechnik ­ Raku. Das Brennen kann nur im Freien stattfinden, da der Ofen mit offener Flamme (Gas) beheizt wird. In ungefähr einer Stunde wird bis auf über 1000 Grad hochgeheizt. Die rotglühenden Keramiken werden mit einer langen Zange aus dem Ofen genommen und in einen Reduktions-Nachbrand aus Sägemehl oder ähnlich brennbaren Materialien gelegt. Durch den enormen Temperaturschock entstehen in der Glasurschicht Risse. Der typische Craquelé-Effekt. Nach anfänglichen Misserfolgen hat sich die Gruppe ein umfangreiches Wissen und Können angeeignet. Heute gelingen strenge, klar gegliederte bis spielerisch wirkende Formen, glatte, glänzende aber auch raue, matte und strukturierte Oberflächen.

Seit 1993 werden jährlich Keramikworkshops durchgeführt. Hochkarätige Keramiker vermitteln raffinierte Arbeitsweisen und neuartige keramische Techniken. Alle Gruppenmitglieder, die als Autodidakten ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe begonnen haben, gestalten Gruppen- oder Einzelausstellungen und beteiligen sich an Wettbewerben im In- und Ausland. Momentanhehören der Gruppe 15 Mitglieder an in 2 Arbeiskreisen: eine kleine und eine größere. Im Wechsel treffen sich die Mitglieder der Arbeitskreise 14-tägig jeden Mittwoch um 19 Uhr in der Remise des Kunstkreises. Der Kunstkreis stellt den Arbeitsgrppen gegen Erstattung der variablen Kosten 2 Raku-Brennöfen zur Verfügung. Nachstendes Video zeigt das Arbeiten mit der Raku-Technik:

Figürliche Keramik

Hier entstehen aus formbaren Ton Figuren und Gegenstände
Treffpunkt: Mkk, Koppelschleuse
Zeit : Dienstags, 19:30 ­ 21:30 (nicht in den Schulferien)
Ansprechpartnerin: Gabi Matzke: gabi.matzke@t-online.de

Beschreibung der AG
- Figürliches Arbeiten mit Ton (manchmal - auch mit anderen Materialien wie Gips oder Paperclay)

- Erstellen von Tonplastiken mit und ohne Modell im Aufbauverfahren

- Brennen der Objekte im hauseigenen Brennofen des MKK

- Anleitung und Tipps durch die Kursleiterin (G. Matzke)

- Auch für Anfänger geeignet

Die 7 hier abgebildeten Objekte wurden in der AG gefertigt

Glasfusion

Dies ist die jüngste aller Arbeitsgruppen, die sich zum Erfahrungsaustausch auf dem -in der Kunst- neuen Gebiet der "Glasfusion" zusammengefunden hatte
Jörg Niessen
Anlass zur Gründung dieser recht neuen Arbeitsgruppe waren 2 Keramikkurse von Heide Nonnenmacher in 2009 und 2011. Anschließend bildete sich eine Gruppe, die sich gemeinsam mit den übermittelten Techniken auseinander setzen wollten. Die Arbeitsgruppe gab sich den Titel "Glas und Keramik".
Die Gruppe umfasst 6 Personen und trifft sich jeden 1. und 3. Montag im Monat um 18 Uhr im Kunstverein.
Bei den Zusammenkünften werden Glaszuschnitte gefertigt oder "Pate-de-Verre"-Formen hergestellt. Der Schmelz- bzw. Fusionsvorgang wird bislang ausserhalb der Gruppe durchgeführt.

Die neue Technik führt oft erst nach mehreren Vorversuchen zu befriedigenden Ergebnissen. Glassorte, Glasformat und Zusammenstellung erforden abgestimmte Temperaturkurven beim Aufheizen, Halten und Abkühlen. In der Gruppe werden die gewonnenen Erfahrungen ausgetauscht.

Auch mit Mixed Media wird experimentiert, ein verhältnismäßig junger Begriff für die gemeinsame Gestalung von Glas und Keramik.

Angedacht sind auch gemeinsame Materialbestellungen für Rohglas, Trennmittel, Werkzeuge etc. falls damit Kosteneinsparungen verbunden sind. Auch die gemeinsame Nutzung des hauseigenen Brennofens wäre möglich.
Kontakt: glasundkeramik@meppener-kunstkreis.de